Ende März 2020, der erste Lockdown in Deutschland und die große Frage: Wann wird die Pandemie enden? Wird sie enden? Was passiert mit der Kultur? Was machen die vielen Schriftsteller und Schriftstellerinnen, die jedes Jahr beim Internationalen Literaturfestival Berlin und anderswo anzutreffen sind? Wie ergeht es ihnen? Wir schreiben eine Mail, um sie zu fragen.
Basierend auf dem Buch „I remember“ von Joe Brainard, in dem er mehr als 1500 Erinnerungen in kurzen Absätzen, immer beginnend mit „I remember“ aufschrieb, bitten wir sie, uns ihre Erfahrungen vom Beginn der Pandemie in ebenso kurzen Sätzen zu schildern.
Bis in den Juli hinein erreichen uns über 130 Beiträge aus aller Welt, die zeigen, dass dieser Zustand universell ist. Jeder Autor und jede Autorin geht unterschiedlich mit der Pandemie um. Ihnen allen gleich ist, dass sie die richtigen Worte finden, um die Situation zu beschreiben.
Das Konvolut liegt in der Schreibtischschublade und wartet auf den richtigen Moment, das Licht der Welt zu erblicken. Wenn die Pandemie vorbei ist und ein emotionaler Abstand dazu herrscht, wird es interessant sein, was die Autoren und Autorinnen damals dazu zu sagen hatte.
Mit Beiträgen u.a. aus Berlin, Mexiko City, Kyjiw, Lyon, Ljubljana, Antwerpen, Utrecht, Tel Aviv, Kyoto, Santa Barbara, Århus, Inverness, Belgrad, Montreal, Five Ridge, London, Zürich, Kapstadt, Wien, Harare, Alfortville, Pandalam, Teheran, Marrakesch, Bologna, Lafayette, Norwich, Mohammedia, Lissabon, Frauenfeld, Nairobi, Hongkong, Kairo, Adelaine, Sidney, Stockholm, Salzburg, Tucson, New York City, Yangon, Los Angeles, Anost, Lahore, Tokyo, Marienberg, Molsheim, Brüssel, Swansea, Melbourne, Surabaya, Amsterdam, Madrid, Seoul, Rom, Guatemala, Belfast, Washington DC, Tiflis, Paris, Johannesburgm Budapest, Sassari, Buenos Aires, Montpellier, Gloucester Massachusetts, Jakarta, Reykjavik, Prag, Brazzaville, Holmestrand, Havanna, Haifa, Düren, Saalfelden, Bukarest, Rio Piedas Puerto Rico, Dublin, Belchertown Massachusetts, Tirana, Biel, Orlando, Ithaka